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Erklärung der Friedensdelegation in den Irak vom 16. Februar 2003Stoppt den Krieg bevor er beginnt!Statt Kriegsplänen und Isolation eine Politik des FriedensFriedensdelegation in den Irak vom 16. bis 22. Februar:Ca. 200.000 Soldaten wurden von den USA und Großbritannien in den letzten Monaten am Golf in Stellung gebracht. Rund um den Irak stehen Kriegsschiffe, Bomber und Raketen bereit für den Angriff. Kampflugzeuge bombardieren bereits seit Monaten Stellungen im Norden und Süden des Iraks. Beide Länder sind offensichtlich zum Angriff entschlossen, die USA schließen dabei den Einsatz von atomaren Waffen nicht aus. Angesichts dessen sollte es eigentlich keine Frage sein, welches Land im Moment real bedroht ist und welche Militärmacht eine unmittelbare Gefahr für den Weltfrieden darstellt. Wir haben uns entschlossen in dieser für die Menschen im Irak so bedrohlichen Situation eine zweite Friedensdelegation nach Bagdad und Basra durchzuführen. Diese wird am Sonntag den 16. 2. am Tag nach der großen Demonstration in Berlin aufbrechen und den Menschen im Irak übermitteln, wie viele Menschen auf ihrer Seite stehen und sich aktiv gegen diesen Krieg engagieren. Wir möchten uns unmittelbar vor Ort über die Lebensumstände der irakischen Bevölkerung informieren, über die Auswirkungen des letzten Krieges und die Folgen eines verheerenden Wirtschaftembargos. Wir wollen die Aufmerksamkeit der deutschen und internationalen Öffentlichkeit stärker noch auf die Situation der Menschen im Irak lenken. Diese sind es, die in noch schlimmerem Maße, als vor 12 Jahren von einem Krieg betroffen wären und die auch unabhängig davon unsere Unterstützung brauchen. Die westliche Politik gegenüber dem Irak kennt seit zwölf Jahren nur die wirtschaftliche Blockade, die militärische Drohung und den Krieg. Zivile, politisch-diplomatische Ansätze fehlen. Statt Kriegsplänen und Isolation brauchen wir eine Politik des Friedens. Unsere Reise soll hierzu auch einen Beitrag leisten durch eine "Diplomatie von unten". Wir akzeptieren nicht, dass dieser Krieg unausweichlich sein soll. Wir begrüßen die entschiedener werdende Politik Deutschlands, Frankreichs und Russlands. Wir kritisieren aber auch die indirekte Unterstützung, die weiterhin geleistet wird und fordern:
Initiative gegen das Irakembargo Deutschland und Friedensdelegation in den Irak vom 16. bis 22. Februar: Kontakt: Organisation Irak-Delegationen Presseerklärung: NEIN zum KRIEG gegen den Irak! >> [ top ]
Oliver Heins
Last modified: Mon Feb 17 19:44:51 CET 2003
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