Aktuelle Artikelvon Jurgis Rudkus Unter Millionären und Milliardären ist es in den letzten Jahren fast zu einer Mode geworden, großzügig mit dem eigenen Vermögen gemeinnützige Zwecke zu fördern. In Frankreich scheint sich dergestalt gar eine stille Revolution zu ereignen. Sechzehn wohlhabende Persönlichkeiten haben dort im August 2011 in einer Petition an die französische Regierung angeregt, Individuen mit einem Jahreseinkommen von 500.000 Euro oder mehr einen "außergewöhnlichen Beitrag zur Überwindung der Krise" von 3% ihres zu versteuernden Einkommens leisten zu lassen, bis Frankreichs Staatsverschuldung auf 3% des BIP gesunken sei. Der Autor geht den Motiven der "Superreichen" nach und setzt sie in Beziehung zu den Reaktionen auf Proteste wie den "London Riots". von Gregor Kritidis In der Kommödie des Aristophanis verteilt Plutos, der Gott des Reichtums, aufgrund seiner Blindheit seine Gaben ungerecht. Im heutigen Griechenland verhält es sich ähnlich: Gegenüber dem privaten Reichtum ist die Öffentlichkeit weitgehend blind. Auch wenn Reichtum mitunter protzig zur Schau gestellt wird, genaue Daten über den Besitz der Reichen sind kaum zu bekommen. von Utz Anhalt Vom planvollen Handeln über den Werkzeuggebrauch, vom Bewusstsein, ein Selbst zu haben, vom Hineinversetzen in einen Anderen bis zur sinnvollen Anwendung von Symbolen verwischt die Grenze zwischen Mensch und Tier. Doch über die Kritik am Mensch-Tier-Verhältnis herrscht in der Öffentlichkeit meist Unklarheit. Mit "Human-Animal Studies – Über die gesellschaftliche Natur von Mensch-Tier-Verhältnissen" ist beim transcript Verlag Bielefeld ein Sammelband zu dieser Debatte erschienen, der bewusst Partei ergreift. von Gregor Kritidis Als am 21. April 1967 die Panzer durch Athen rollten und bei Razzien tausende Repräsentanten der politischen Linken verhaftet wurden, kam selbst bei unbedarften Zeitgenossen kein Zweifel über den Charakter des neuen Regimes auf. Seitdem haben sich die Methoden verfeinert: Nicht mehr mit roher Gewalt, sondern mit den subtilen Mitteln ökonomischer und politischer Erpressung werden Verfassungen ausgehebelt und Grundrechte aufgehoben. von Carl Unwert Eine kurze „Typisierung“ der Akteure an deutschen Universitäten zwischen klassischen Hierarchisierungen und dem Versuch ihrer Umgestaltung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien. Das Arbeitsprogramm der Sozialistischen Positionen.
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