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Meinhard Creydt, The American Way of Life: Momente einer negativen Utopie. (März 2003) An eine sich von Ressentiments oder Schönrednereien (der "eigenen" Nation) unterscheidende Kritik der USA ist zu erinnern, wenn die Bereitschaft wieder zunimmt, jedwede Kritik an den USA mit dem Etikett 'Antiamerikanismus' in eine Schmuddelecke abzuschieben, aus der nur Unappetitliches zu erwarten sei. (0 Kommentare)
Marcus Hawel, Unsichtbares Theater um einen angekündigten Krieg. Der menschenverachtende Diktator Saddam Hussein hat eine Chance nicht gehabt (März 2003) In seiner in Deutschland um 2 Uhr nachts live ausgestrahlten Rede erklärt der US-Präsident, George W. Bush, dem irakischen Diktator und damit auch der irakischen Bevölkerung, wie nicht anders erwartet, den Krieg. Mit einem Präventivkrieg bricht die US-Regierung das Völkerrecht. Sie hat kein Mandat dafür. Aber auch die Legitimierung eines Krieges durch die UNO würde diesen Krieg nicht gerecht machen. (0 Kommentare) Utz Anhalt, Shalom Alechem für Saddam? Die Friedensbewegung und der Krieg im Irak (März 2003) Ein Ansatz der Friedensbewegung geht von falschen Voraussetzungen aus: Die Menschen im Irak werden nicht erst unter Krieg leiden, wenn die US-Regierung erneut die Armenviertel von Bagdad bombardieren läßt. Die Iraker leiden seit Jahrzehnten unter einem Kriegsregime. Es geht also nicht darum, daß der Krieg im Irak nicht anfängt, sondern, daß er aufhört! (2 Kommentare)
Jan Heller, War is over - happy Christmas? Für Afghanistan war 2002 das Jahr der verpaßten Möglichkeiten (März 2003) Seit Afghanistans Fußballmannschaft Mitte Januar an den Südasien-Meisterschaften teilnahm, wird sie wieder offiziell in der FIFA-Weltrangliste geführt - nach drei Niederlagen allerdings auf dem letzten Platz 204. Ähnlich steht das Land auch auf anderen Gebieten da. Die großen Hoffnungen auf einen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel nach dem Sturz der Taliban wurden enttäuscht. Das Gute ist, daß es eigentlich nur aufwärts gehen kann. (0 Kommentare) Marcus Hawel, Global War Player. Deutschlands Normalisierung der Außenpolitik (März 2003) 1991 begannen die deutschen Militärs eine Debatte über den Aufbau nationaler militärischer Streitkräfte, die neuen Anforderungen auf internationalem Terrain gewachsen seien müßten. Im besonderen ging es dabei um die Frage, wie deutsche Kapitalinteressen weltweit zu schützen seien. Betont wurde, bei kollektiven Bemühungen um militärische Krisenreaktion müsse deutschen Interessen größerer Einfluß verschafft werden. (0 Kommentare) Seite: 1
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