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SI, GIS und Aufbau Berlin & Bielefeld, No war - but class war! Gegen Krieg und kapitalistischen Frieden! (April 2003) Welch schreckliches Bild muß es für die Bevölkerung Bagdads gewesen sein, als die letzten MitarbeiterInnen von Nachrichtenagenturen, Botschaften und UN - Vertretungen in Konvois in aller Eile das Land verließen. Millionen Menschen weltweit tragen ihren Widerwillen gegen diesen Krieg auf die Straßen, er findet trotzdem statt, Regierungen verschiedenster nicht ganz unwichtiger Staaten votieren gegen den Krieg, die Panzer rollen trotzdem, die angeführten Begründungen für die Notwendigkeit des Krieges erweisen sich als nicht nachvollziehbar und unhaltbar, die Raketen schlagen trotzdem ein. Und: Er ist nur ein Glied in einer langen Kette von Kriegen. (0 Kommentare) dk., Imperialismus statt "Empire". (April 2003) Der Versuch, den Irak-Krieg unter Rückgriff auf Negri und Hardt zu interpretieren, offenbart einige gravierende Schwächen dieses Ansatzes. Der Rückgriff auf eine fundierte Imperialismustheorie erscheint allemal schlüssiger als ein hartnäckiges Festhalten am "Empire". (0 Kommentare)
Bernhard Schmid, Machtpoker unter Zockern. Frankreichs Irakpolitik beruht auf Konkurrenz zu den USA (März 2003) Frankreichs Haltung gegenüber der arabischen Welt und insbesondere zum Irak zeichnet sich durch radikale Kurswechsel aus. Derzeit versucht sich Paris als moderate Kraft des Friedens zu profilieren. Doch hinter den diplomatischen Bemühungen von Staatspräsident Chirac verstecken sich kaum mehr als einige unbeglichene Rechnungen mit den USA. (0 Kommentare)
André Bank, Gefangen in Netzwerken. Strukturelle Hürden für eine politische Transformation im Irak (März 2003) Viele Kriegsgegner würden einen "Regime Change" im Irak begrüßen. Es kommt ihnen eben darauf an, wie er umgesetzt wird. Doch gleich ob militärisch erzwungen oder nicht: Viele der bisherigen Herrschaftsstrukturen werden auch nach einem Regimewechsel fortleben. Worin bestehen diese Strukturen, und welche Szenarien für einen Irak nach Saddam Hussein ergeben sich daraus? (0 Kommentare) Thomas Binger, Die neue Weltordnung und der Krieg gegen den Irak. Risse im Empire (März 2003) In der nach dem Ende des Kalten Krieges proklamierten 'Neuen Weltordnung' ist der Krieg wieder zu einem weithin akzeptierten Mittel der Politik geworden. Nicht zufällig wurde diese 'Neue Weltordnung' durch den amerikanischen Präsidenten George Bush 1991 anlässlich des zweiten Golfkrieges verkündet. Dieser Golfkrieg steht auch paradigmatisch für den neuen Charakter des Krieges nach dem Ende der Blockkonfrontation. In den neuen Kriegen geht es nicht mehr primär darum Territorien zu erobern, sondern darum, sie zugänglich zu halten und der imperialen Ordnung zu unterwerfen. Der Machtanspruch des Empires ist total und umfasst den globalen Raum in seiner Gesamtheit.
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