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Urvashi Butalia, Seid umschlungen, Millionen. Die indische Frauenbewegung zwischen Lobbypolitik und Identitätskonflikten (Oktober 2005) Seit Anfang der 1970er Jahre geht die indische Frauenbewegung recht erfolgreich gegen Diskriminierungen wie Witwenverbrennung und Mitgiftzahlungen vor. Der erstarkende religiöse Fundamentalismus in Indien setzte jedoch auch feministische Positionen unter Druck. Wie geht die Frauenbewegung mit den Spannungen zwischen Kastenzugehörigkeit, Religion und Geschlecht um? (0 Kommentare)
Utz Anhalt, Hugo Chávez. Der rote Jaguar zeigt seine Krallen (Oktober 2005) Venezuela ist kein armes Land, eine sonst mögliche Erklärung der damaligen katastrophalen Volksbildung, medizinischen Versorgung und des Elends breiter Bevölkerungsschichten. Es ist eines der reichsten Länder der Welt, der größte Erdölproduzent nach den arabischen Staaten. Der Schriftsteller Galeano zeigte, wo der Reichtum aus dem Ölgeschäft blieb. (4 Kommentare)
Stephan Günther, Ein altbekannter Teufelskreis. Chinas Dominanz im Süd-Süd-Handel erzeugt neue Abhängigkeiten (Oktober 2005) Mit Chinas wirtschaftlichem Erfolg steigt auch die Bedeutung der Volksrepublik im Welthandel. Chinesische Konzerne zielen dabei nicht nur auf den Handel mit Industriestaaten, sondern drängen auch auf die afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Märkte. Die Länder des Südens können sich damit zwar aus alten Abhängigkeiten lösen, in der Kooperation mit China aber drohen neue. (0 Kommentare)
Andrea Kolling, Hindelang und Hindukusch. 50 Jahre nach ihrer Gründung ist die Bundeswehr eine Interventionsarmee (Oktober 2005) Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Remilitarisierung Deutschlands zwar von den Alliierten und den Gründern der Bundesrepublik ausgeschlossen. Es dauerte aber nicht lange, bis die entsprechenden Gesetzestexte für den Aufbau der Bundeswehr und die NATO-Mitgliedschaft geändert wurden. Der Einsatz der Bundeswehr wurde allerdings nur zu Verteidigungszwecken erlaubt. (2 Kommentare)
Tatjana Freytag und Marcus Hawel, Arbeit und Utopie. (September 2005) Utopien avant la lettre - als "Goldenes Zeitalter" oder als "Garten Eden", als homerische Fabelländer, als Arkadien oder Elysien - gibt es in unserer Zivilisation seit ihren Anfängen. In ihnen kommt stetig, mit Ernst Bloch zu reden, als allgemeines und treibendes Motiv die Sehnsucht nach einem besseren Leben zum Ausdruck, welche durch alle Zeiten hindurch belegt, wie wenig das schöne Leben je real war. (0 Kommentare) Seite: 1
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