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(122 Aufsätze)
Utz Anhalt, Nach dem Ende der Geschichte ist vor dem Arabischen Frühling. Rezension (Mai 2013)  Das Ende der Geschichte sei gekommen, triumphierte 1992 der Neokonservative Francis Fukuyama. Der Zusammenbruch des Sowjetsystems markierte demzufolge den Aufbruch in den letzten Entwicklungsschritt der Menschheit – die "liberale Demokratie" sei das letzte Ziel der Gesellschaften und weltweit gültig. Horvat äußert im Untertitel seine Zweifel. (0 Kommentare)
Dirk Farke, Kritik der Politik als Fortsetzung der Kritik der Politischen Ökonomie. Am 4. Mai 2003 verstarb der Berliner Politikwissenschaftler Johannes Agnoli (Mai 2013)  Fällt heute der Name Johannes Agnoli, so assoziiert man immer noch zuerst die Schrift, die ihn bekannt gemacht hat: Die Transformation der Demokratie (TdD). Die SPD hatte ihn zu diesem Zeitpunkt längst schon wieder rausgeschmissen. Denn Agnoli praktizierte Politik zeitlebens nicht nur theoretisch, sondern mischte sich ein in die öffentlichen Debatten und kritisierte die Irrationalität der Verhältnisse radikal. (0 Kommentare)
Björn Brennecke, Seit‘ an Seit‘? Gewerkschaften und SPD-Linke (März 2013)  Ende des 19. Jahrhunderts war die deutsche Arbeiterbewegung auf Grund ihrer Organisation und ihrer Kampfkraft eine weltweit bewunderte Bewegung. Entscheidend für die Entwicklung der Arbeiterbewegung war stets das konkrete Verhältnis der Gewerkschaften zu dem Teil der Sozialdemokratie, der die Herrschaft des Kapitals in Frage stellt, kurzum: das Verhältnis der Gewerkschaften zur Parteilinken. (0 Kommentare)
Tanja Ernst, Transformation liberaler Demokratie. Dekolonisierungsversuche in Bolivien (Februar 2013)  Das liberal-repräsentative Demokratiemodell trat seinen weltweiten Siegeszug mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges an. Doch erst mit dem Zusammenbruch der staatssozialistischen Systeme nahm es die Gestalt eines Leitbildes an, das sich als Bewertungsmaßstab für die jungen Demokratien durchsetzte. Folglich waren Weg und Ziel demokratischer Transitionsprozesse in den Staaten der Peripherie nie offen. (0 Kommentare)
Marcus Hawel, Krise und Geschichte. Zum Entstehungszusammenhang kritischer Theorie (Januar 2013)  Die kritische Theorie war von Anbeginn eine Theorie der Krise in einem dreifach geschichteten Sinne. In ihr verdichtete sich eine mehrdimensionale Krisenkonstellation: Sie reflektierte erstens auf die Krise des Kapitalismus der ausgehenden 1920er und 1930er Jahre, zweitens auf das Scheitern der Arbeiterbewegung und der proletarischen Weltrevolution von 1917/18 sowie drittens auf die parallel einhergehende und sich daran anschließende Krise des Marxismus, welcher aus sich allein heraus nicht imstande war, das Scheitern in der Krise begrifflich zu erfassen und statt dessen in den Sog der Verdinglichung geriet. Die immanente Verarbeitung der Erfahrung dieser dreifach verdichteten Krisenkonstellation rief die kritische Theorie auf den Plan. (0 Kommentare) Seite: 1 2
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