|
Seite: 1 2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
(69 Aufsätze)
Ralf Steckert, Lenas Schland. Zur populären Konstruktion neuer deutscher ›Nationalidentität‹ (April 2013)  Durch einschneidende sozio-ökonomische Entwicklungen und folgenreiche innen- wie außenpolitische Schritte hat sich die hegemoniale gesellschaftliche Selbstwahrnehmung in Deutschland sowie die medial vermittelte Repräsentation dieser Nation zwischen 2000 und heute bedeutend verändert. Doch wie sieht das "normalisierte" Selbstbild aus, wie soll es sich anfühlen? (0 Kommentare)
Koray Yilmaz-Günay, Das Problem heißt Rassismus. Gespräch mit Koray Yilmaz-Günay. Über die Lebenssituation von Migranten in der BRD, staatlichen Rassismus und Versäumnisse linker Politik. (März 2013)  Sie engagieren sich seit Jahren nicht nur beruflich für Migranten. Wie ist es aktuell um deren Rechte in der Bundesrepublik bestellt?
Ich wünschte, die Frage wäre einfach zu beantworten. Wir könnten das Zuwanderungsgesetz aufschlagen und noch ein paar Grundlagentexte und wüssten, wie es um Teilhabe und Gleichbehandlung bestellt ist. Leider ist die Situation anders. (0 Kommentare)
Pedram Shayar, Ägypten: Die Islamisten verlieren die politische Hegemonie. (Januar 2013)  Ägypten erlebte im Dezember 2012 eine Welle von neuen Protesten. Auslöser waren der Verfassungsentwurf des islamistisch dominierten Verfassungsgebenden Versammlung, aber vor allem die präsidiale Erklärung des ersten islamistischen Präsidenten Mursi von den Moslembrüdern. Darin hatte Mursi die Justiz entmachtet und sich unbegrenzte Autorität zugebilligt. (0 Kommentare)
Thorsten Wegau, "Bloodlands" – Gewalt zwischen Don und Donau, im Baltikum, Polen und der Ukraine. Rezension (Januar 2013)  Schnell und Snyder stellen die Geschichte eines großen Teils Osteuropas als Geschichte der Gewalt dar. Der von Snyder als "Bloodlands" bezeichnete Raum zwischen Don, Baltikum, Polen und Donau hat mehr als 40 Jahre Krieg, Bürgerkrieg, Genozid, Revolution, Terrorherrschaft und – vorsätzliche – Aushungerung, Klassen- und Rassenverfolgung erlebt. Behandelt Schnell die Phase von der ersten Russischen Revolution 1905 bis zur Kollektivierung 1930 in der Ukraine als "Raum des Schreckens", schließt sich die Darstellung von Snyder mit der Darstellung der Hungersnöte und des Krieges der kommunistischen Staatsmacht gegen Bauernschaft und nationale Minderheiten ab 1930 an. (0 Kommentare)
Dirk Krüger, Guatemalas (un)heilige Allianz des Fortschritts: Liberalismus, Kulturrassismus und Kaffee-Export im 19. Jahrhundert. (Mai 2010)  Guatemala ist eines der wenigen lateinamerikanischen Länder, in dem die Indígenas den Genozid der kolonialen Eroberung weitgehend überlebt haben, so dass sie bis heute die Bevölkerungsmehrheit stellen. Die folkloristische Vermarktung ihrer Kultur durch die Tourismusindustrie ist nur das letzte Kapitel einer langen Geschichte fremdbestimmter Ausbeutung. Das bedeutendste Kapitel aber reicht weiter zurück, genauer gesagt bis ins 19. Jahrhundert. Der Autor zeigt den Zusammenhang zwischen der Etablierung des Export-Schlagers Kaffee, der Entrechtung und Verarmung der indigenen Bevölkerung und dem liberalen Herrschaftsmodell auf. (0 Kommentare) Seite: 1 2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
(69 Aufsätze)
|