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Utz Anhalt, Nach dem Ende der Geschichte ist vor dem Arabischen Frühling. Rezension (Mai 2013)  Das Ende der Geschichte sei gekommen, triumphierte 1992 der Neokonservative Francis Fukuyama. Der Zusammenbruch des Sowjetsystems markierte demzufolge den Aufbruch in den letzten Entwicklungsschritt der Menschheit – die "liberale Demokratie" sei das letzte Ziel der Gesellschaften und weltweit gültig. Horvat äußert im Untertitel seine Zweifel. (0 Kommentare)
Gregor Kritidis, Testfall Zypern? Der griechische Teil Zyperns ist der nächste Dominostein im europäischen Krisendrama (Februar 2013)  Den Antrag auf EU-Finanzhilfe hat die Regierung Zyperns vor langem gestellt – seit Sommer letzten Jahres ist die Insel offiziell zu einem Fall für den europäischen Rettungsschirm geworden, seitdem wird über die Konditionen der "Rettung" verhandelt. Diese Entwicklung war vorhersehbar, es muß eher überraschen, daß es erst im fünften Jahr der Weltwirtschaftskrise zu dieser Zuspitzung gekommen ist. (0 Kommentare)
Tanja Ernst, Transformation liberaler Demokratie. Dekolonisierungsversuche in Bolivien (Februar 2013)  Das liberal-repräsentative Demokratiemodell trat seinen weltweiten Siegeszug mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges an. Doch erst mit dem Zusammenbruch der staatssozialistischen Systeme nahm es die Gestalt eines Leitbildes an, das sich als Bewertungsmaßstab für die jungen Demokratien durchsetzte. Folglich waren Weg und Ziel demokratischer Transitionsprozesse in den Staaten der Peripherie nie offen. (0 Kommentare)
Pedram Shayar, Ägypten: Die Islamisten verlieren die politische Hegemonie. (Januar 2013)  Ägypten erlebte im Dezember 2012 eine Welle von neuen Protesten. Auslöser waren der Verfassungsentwurf des islamistisch dominierten Verfassungsgebenden Versammlung, aber vor allem die präsidiale Erklärung des ersten islamistischen Präsidenten Mursi von den Moslembrüdern. Darin hatte Mursi die Justiz entmachtet und sich unbegrenzte Autorität zugebilligt. (0 Kommentare)
Thorsten Wegau, "Bloodlands" – Gewalt zwischen Don und Donau, im Baltikum, Polen und der Ukraine. Rezension (Januar 2013)  Schnell und Snyder stellen die Geschichte eines großen Teils Osteuropas als Geschichte der Gewalt dar. Der von Snyder als "Bloodlands" bezeichnete Raum zwischen Don, Baltikum, Polen und Donau hat mehr als 40 Jahre Krieg, Bürgerkrieg, Genozid, Revolution, Terrorherrschaft und – vorsätzliche – Aushungerung, Klassen- und Rassenverfolgung erlebt. Behandelt Schnell die Phase von der ersten Russischen Revolution 1905 bis zur Kollektivierung 1930 in der Ukraine als "Raum des Schreckens", schließt sich die Darstellung von Snyder mit der Darstellung der Hungersnöte und des Krieges der kommunistischen Staatsmacht gegen Bauernschaft und nationale Minderheiten ab 1930 an. (0 Kommentare) Seite: 1 2
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