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(26 Aufsätze)
Rolf Schubert, La fable de Lafontaine. Offene Antwort an die Verfasser des Panorama-Beitrags "Verdrehen und Verschweigen - der Politikstil des Oskar Lafontaine" vom 26. Juli 2007 (August 2007) Was treibt Sie, lieber Herr Lütgert, und Ihre jungen Redaktionskollegen, mitten im Sommerloch, wo sowieso die meisten SPD-Mitglieder auf Mallorca oder sonstwo an mit Easy Jet oder dem Ford Taunus beziehungsweise seinen Nachfolgemodellen relativ leicht - und nämlich trotz GPS sicher über ADAC-geprüfte Staus - erreichbaren Ferienplätzen auf ihr schönstes Ferienerlebnis, die Entsetzung durch die wieder mal inkompetente levantinische Ortsfeuerwehr, warten und sich also gar nicht mit Ihnen an dem so was von gelungenen Porträt des gemeinhin von ihnen, den SPD-Urlaubern, "Verräter" titulierten Parteirenegaten ergötzen können, so massiv und wie mit dem Zweihänder auf nun ausgerechnet einen einzudreschen, der es gerade mal zum Halbvorsitz einer 10-Prozent-Partei statt in den Aufsichtsrat - sagen wir: - der Siemens AG geschafft hat - immerhin hatte er mal den ganzen Vorsitz einer jetzt wenigstens noch 25-Prozent-Partei? (2 Kommentare)
Utz Anhalt, Ethik ohne Gott. Michael Schmidt-Salomons Religionskritik (Oktober 2006) Seinen Appell, humanistische Netzwerke zu bilden und zwar nicht als Intellektuelle, sondern in der gesamten Gesellschaft, halte ich für dringlich. Im Klartext: Wir können in dieser Gesellschaft als Atheisten, Agnostiker und Konfessionslose nicht ohne kirchliche Zumutungen leben. Wenn wir uns ein Bein brechen, landen wir meistens in einem religiösen Krankenhaus, wenn wir sterben, auf einem religiösen Friedhof, unsere Kinder gehen in christlich geführte Kindergärten usw.. Humanistisch leben zu können, bedeutet - nach Michael Schmidt-Salomon -, eindeutig vom Humanismus leben zu können. Dazu sind die Humanistenverbände gegenwärtig leider noch zu finanz- und mitgliederschwach. (2 Kommentare)
Gregor Kritidis, Karneval in schwarz-rot-gelb. (Juni 2006) Die herrschenden Ideale sind stets die Ideale der Herrschenden - für diesen Satz ließe sich gegenwärtig beliebig Anschauungsmaterial erheben. In den Tagen vor Eröffnung vor der Fußball-WM wurden die Deutschland-Fähnchen inklusive Fähnchenhalter zu Dumpingpreisen in den Markt gedrückt. (1 Kommentar)
Utz Anhalt, Händchen halten, Köpfchen senken und an Ursula von der Leyen denken. (Mai 2006) Vereinnahmt Frau von der Leyen allgemeine Verhaltensformen für das Christentum, betreibt sie Kirchenpropaganda auf Kosten der allgemeinen und unveräußerlichen Menschenrechte? Es ist eine Frechheit, allgemeine Verhaltensformen von Menschen für eine Religion, eine Ideologie in Beschlag zu nehmen. Ideologen, religiöse Fanatiker und Dogmatiker praktizieren diese Frechheit allerdings seit Jahrtausenden, wobei der allein richtige Weg zum Paradies auch den Charakter der Ersatzreligion haben kann wie im Stalinismus. (2 Kommentare)
Dietrich Kittner, Unglaubensbekenntnis. (März 2006) Ehrlich gesagt habe ich mit Religionen gleich welcher Machart nicht viel am Hut. Mir bereitet es keinen Spaß, andere Menschen umzubringen, nur weil sie etwas anderes glauben als ich; bei jeder ordentlichen Religion aber gehört das doch wohl dazu, oder? Da ich auch selbst mich nur ungern eines falschen Glaubens wegen umbringen lassen würde, glaube ich lieber gar nichts – relativ gesehen scheint mir das sicherer, toi, toi, toi. Meine Memoiren werden deshalb unter dem Titel erscheinen »Aus dem Leben eines Glaubenichts«. (7 Kommentare) Seite: 1 2
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