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Gregor Kritidis, Die doppelte Spaltung Europas und die Zukunft der Europäischen Union. (Mai 2013)  Die Revolte im europäischen Süden hat mit Macht die Frage der Zunkunft Europas, insbesondere der Zukunft der Eurozone auf die Tagesordnung gesetzt. Je mehr sich die Krise durch die Gesellschaften Europas frißt, desto stärker werden die bisherigen Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt: Die konsequente Verweigerung der Fünf-Sterne-Bewegung Grillos, sich für eine Fortsetzung des europäischen Austerity-Kurses in die Pflicht nehmen zu lassen, die in scharfen Tönen vorgetragene Kritik französischer Sozialisten an der Bundesregierung, der Vorschlag der griechischen SYRIZA für eine "Allianz des Südens", das Votum der zypriotischen AKEL für einen Austritt aus der Eurozone – die Druckwelle aus dem europäischen Süden hat mittlerweile Brüssel erreicht, wie EU-Komissionspräsident Barrosos Plädoyer für ein Ende der Spardoktrin belegt. (0 Kommentare)
Gregor Kritidis, Testfall Zypern? Der griechische Teil Zyperns ist der nächste Dominostein im europäischen Krisendrama (Februar 2013)  Den Antrag auf EU-Finanzhilfe hat die Regierung Zyperns vor langem gestellt – seit Sommer letzten Jahres ist die Insel offiziell zu einem Fall für den europäischen Rettungsschirm geworden, seitdem wird über die Konditionen der "Rettung" verhandelt. Diese Entwicklung war vorhersehbar, es muß eher überraschen, daß es erst im fünften Jahr der Weltwirtschaftskrise zu dieser Zuspitzung gekommen ist. (0 Kommentare)
Gregor Kritidis (sopos), No Staatsbankrott in Greece. Die griechische Bevölkerung kämpft verbissen für den Staatsbankrott - EU, IWF und die griechischen Eliten unternehmen alles, um Griechenland zu "retten" (Januar 2013)  Man kann darüber spekulieren, ob die in erfrischendem deutsch-englisch abgegebene Garantieerklärung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble für Griechenland in Singapur Mitte Oktober geplant war: "It will not happen that there will be a Staatsbankrott in Greece". Die "bedrückende sprachliche Unbekümmertheit", so die Neue Züricher Zeitung, machte vor allem deutlich, was spätestens nach der Ankündigung der EZB, im Fall des Falles unbegrenzt Staatsobligationen aufzukaufen, jedem klar sein konnte: Eine griechische Staatspleite wird es nicht geben. Genauer: Die Regierungen der EU-Länder werden alles unternehmen, damit die Staatsschulden weiter bedient werden. (0 Kommentare)
Gregor Kritidis, Keine Sterne in Athen. Die Wahlen in Griechenland sind ein Seismograph für die Krisendynamik innerhalb der EU (Juni 2012) Die Bindung an Europa – das war lange Jahre ein weitgehend positiv besetztes Ziel sowohl der politischen Klasse, der ökonomischen Eliten als auch der Bevölkerung in Griechenland. Mit der stetigen Verschärfung der Brüsseler Krisenpolitik sowie einer Enteignung und Verarmung der Mittel- und Unterschichten ist das Ansehen des europäischen Sternenbanners jedoch vollkommen ramponiert worden. In den letzten zwei Jahren hat in Griechenland eine breite Massenbewegung die von der EU und dem IWF verordnete Austerity-Politik erbittert bekämpft. (0 Kommentare)
Gregor Kritidis, Aspekte der Klassenstruktur in Griechenland.. (Januar 2012) In der Kommödie des Aristophanis verteilt Plutos, der Gott des Reichtums, aufgrund seiner Blindheit seine Gaben ungerecht. Im heutigen Griechenland verhält es sich ähnlich: Gegenüber dem privaten Reichtum ist die Öffentlichkeit weitgehend blind. Auch wenn Reichtum mitunter protzig zur Schau gestellt wird, genaue Daten über den Besitz der Reichen sind kaum zu bekommen. (0 Kommentare) Seite: 1 2
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