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Dirk Krüger, Vom Neokolonialismus made in USA zum Reiseboybott und möglichen Comeback. Die Geschichte des US-amerikanischen Fremdenverkehrs nach Kuba (August 2010)  Kubas Tourismus boomt. Die Insel nimmt seit den 1990er Jahren einen Spitzenplatz unter den beliebtesten karibischen Reisezielen ein. Das war bereits in den 1920er und 1950er Jahren so. Doch während die Gäste heute vor allem aus Kanada und Europa anreisen, speiste sich der Strom der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast ausschließlich aus US-Touristen. Warum war das vorrevolutionäre Tourismusmodell Teil einer Fremdherrschaft? In welchem historischen Kontext entstand diese und mit welchen Methoden wurde der US-Fremdenverkehr aufgebaut? Welche Auswirkungen hatte dies auf die Lebensverhältnisse der kubanischen Bevölkerung? Inwieweit veränderte sich die touristische Dynamik nach der kubanischen Revolution von 1959? Sorgt die Obama-Ära bald für ein Comeback des US-Tourismus? (0 Kommentare)
Utz Anhalt, Terror im Jemen. Interview vom Juni 2009 mit Fami Al Qadi, Mitglied der jemenitischen Opposition im Exil (Januar 2010)  Fami Al Quadi spricht in diesem Interview über die politischen Hintergründe im Jemen und über die Beziehung bundesrepublikanischer Politiker zu den dortigen Diktatoren. Obwohl das Interview schon im Juni 2009 geführt worden ist, veröffentlichten wir es auf Bitten Fami Al Quadis nicht, um seinen vom jemenitischen Geheimdienst inhaftierten Vater nicht zu belasten. Am 4. November 2009, ermordete der Geheimdienst, laut Fami Al Quadi, Hussein Al Quadi. Damit ist der Grund für die Zurückhaltung entfallen. (0 Kommentare)
Peter Finke, Die Verdrängung unserer kulturellen Krise. (Dezember 2009)  Die Studenten gehen wieder auf die Straße, und die Bundesbildungs- und Forschungsministerin Schavan biedert sich bei ihnen mit der Ankündigung von Bafög-Erhöhungen und dem dummen Satz an, sie hätten insofern Recht, als man bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses "handwerkliche Fehler gemacht" habe. Dies ist das unterste Niveau, auf das man ein schweres Problem hinabstufen kann: mehr Geld und die Beschuldigung anderer. Und es ist der Hintergrund der nachfolgenden Gedanken. (0 Kommentare)
Utz Anhalt, Kerzenschein und Molotow-Cocktails. Zur Symbolgeschichte der brennenden Straße (Dezember 2009)  Eine Bundestagsabgeordnete der Linkspartei soll gesagt haben, "die Straße brennt", wenn besagte Partei 51% der Stimmen bekommt. Damit, so ein Vorwurf, zeige sie ihr antidemokratisches Denken. Doch statt sich im Schlamm des Parteigeschäfts zu wälzen, ist gut beraten, wer die politische und historische Wirklichkeit benennt. Denn: Vom Feuer der Freiheit in den Herzen brennende Straßen sind keinesfalls antidemokratisch, sondern historisch der Kampf für Demokratie, für Menschenrechte und Freiheit - und das gegen Diktaturen jeglicher Coleur. (0 Kommentare)
Stefan Janson, "The shape of things to come". Zur politischen Wirksamkeit neoliberaler Sozialpolitik in den Mittelschichten und Möglichkeiten progressiver Orientierungen (November 2009)  In der linksliberalen Wochenzeitung "der Freitag", die ihren Anspruch auf die Existenz eines "Meinungsmediums" reduziert hat, war in der Ausgabe vom 12. November 2009 unter der Überschrift "Mitte ade..." eine Leseprobe aus dem Buch "Die Ausplünderung der Mittelschicht" von Marc Beise zu lesen. Beise, der die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung leitet, beschäftigt sich darin mit den unter Druck geratenen Mittelschichten... (0 Kommentare) Seite: 1 2
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