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Gregor Kritidis, Die doppelte Spaltung Europas und die Zukunft der Europäischen Union. (Mai 2013)  Die Revolte im europäischen Süden hat mit Macht die Frage der Zunkunft Europas, insbesondere der Zukunft der Eurozone auf die Tagesordnung gesetzt. Je mehr sich die Krise durch die Gesellschaften Europas frißt, desto stärker werden die bisherigen Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt: Die konsequente Verweigerung der Fünf-Sterne-Bewegung Grillos, sich für eine Fortsetzung des europäischen Austerity-Kurses in die Pflicht nehmen zu lassen, die in scharfen Tönen vorgetragene Kritik französischer Sozialisten an der Bundesregierung, der Vorschlag der griechischen SYRIZA für eine "Allianz des Südens", das Votum der zypriotischen AKEL für einen Austritt aus der Eurozone – die Druckwelle aus dem europäischen Süden hat mittlerweile Brüssel erreicht, wie EU-Komissionspräsident Barrosos Plädoyer für ein Ende der Spardoktrin belegt. (0 Kommentare)
Utz Anhalt, Nach dem Ende der Geschichte ist vor dem Arabischen Frühling. Rezension (Mai 2013)  Das Ende der Geschichte sei gekommen, triumphierte 1992 der Neokonservative Francis Fukuyama. Der Zusammenbruch des Sowjetsystems markierte demzufolge den Aufbruch in den letzten Entwicklungsschritt der Menschheit – die "liberale Demokratie" sei das letzte Ziel der Gesellschaften und weltweit gültig. Horvat äußert im Untertitel seine Zweifel. (0 Kommentare)
Dirk Farke, Kritik der Politik als Fortsetzung der Kritik der Politischen Ökonomie. Am 4. Mai 2003 verstarb der Berliner Politikwissenschaftler Johannes Agnoli (Mai 2013)  Fällt heute der Name Johannes Agnoli, so assoziiert man immer noch zuerst die Schrift, die ihn bekannt gemacht hat: Die Transformation der Demokratie (TdD). Die SPD hatte ihn zu diesem Zeitpunkt längst schon wieder rausgeschmissen. Denn Agnoli praktizierte Politik zeitlebens nicht nur theoretisch, sondern mischte sich ein in die öffentlichen Debatten und kritisierte die Irrationalität der Verhältnisse radikal. (0 Kommentare)
Ralf Steckert, Lenas Schland. Zur populären Konstruktion neuer deutscher ›Nationalidentität‹ (April 2013)  Durch einschneidende sozio-ökonomische Entwicklungen und folgenreiche innen- wie außenpolitische Schritte hat sich die hegemoniale gesellschaftliche Selbstwahrnehmung in Deutschland sowie die medial vermittelte Repräsentation dieser Nation zwischen 2000 und heute bedeutend verändert. Doch wie sieht das "normalisierte" Selbstbild aus, wie soll es sich anfühlen? (0 Kommentare)
Björn Brennecke, Seit‘ an Seit‘? Gewerkschaften und SPD-Linke (März 2013)  Ende des 19. Jahrhunderts war die deutsche Arbeiterbewegung auf Grund ihrer Organisation und ihrer Kampfkraft eine weltweit bewunderte Bewegung. Entscheidend für die Entwicklung der Arbeiterbewegung war stets das konkrete Verhältnis der Gewerkschaften zu dem Teil der Sozialdemokratie, der die Herrschaft des Kapitals in Frage stellt, kurzum: das Verhältnis der Gewerkschaften zur Parteilinken. (0 Kommentare) Seite: 1 2
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