Aktuelle Artikelvon Utz Anhalt Fami Al Quadi spricht in diesem Interview über die politischen Hintergründe im Jemen und über die Beziehung bundesrepublikanischer Politiker zu den dortigen Diktatoren. Obwohl das Interview schon im Juni 2009 geführt worden ist, veröffentlichten wir es auf Bitten Fami Al Quadis nicht, um seinen vom jemenitischen Geheimdienst inhaftierten Vater nicht zu belasten. Am 4. November 2009, ermordete der Geheimdienst, laut Fami Al Quadi, Hussein Al Quadi. Damit ist der Grund für die Zurückhaltung entfallen. von Peter Finke Die Studenten gehen wieder auf die Straße, und die Bundesbildungs- und Forschungsministerin Schavan biedert sich bei ihnen mit der Ankündigung von Bafög-Erhöhungen und dem dummen Satz an, sie hätten insofern Recht, als man bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses "handwerkliche Fehler gemacht" habe. Dies ist das unterste Niveau, auf das man ein schweres Problem hinabstufen kann: mehr Geld und die Beschuldigung anderer. Und es ist der Hintergrund der nachfolgenden Gedanken. von Utz Anhalt Eine Bundestagsabgeordnete der Linkspartei soll gesagt haben, "die Straße brennt", wenn besagte Partei 51% der Stimmen bekommt. Damit, so ein Vorwurf, zeige sie ihr antidemokratisches Denken. Doch statt sich im Schlamm des Parteigeschäfts zu wälzen, ist gut beraten, wer die politische und historische Wirklichkeit benennt. Denn: Vom Feuer der Freiheit in den Herzen brennende Straßen sind keinesfalls antidemokratisch, sondern historisch der Kampf für Demokratie, für Menschenrechte und Freiheit - und das gegen Diktaturen jeglicher Coleur. von Stefan Janson In der linksliberalen Wochenzeitung "der Freitag", die ihren Anspruch auf die Existenz eines "Meinungsmediums" reduziert hat, war in der Ausgabe vom 12. November 2009 unter der Überschrift "Mitte ade..." eine Leseprobe aus dem Buch "Die Ausplünderung der Mittelschicht" von Marc Beise zu lesen. Beise, der die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung leitet, beschäftigt sich darin mit den unter Druck geratenen Mittelschichten... von Torben Ehlers Albert Speer gilt bis heute im Geschichtsbild als unpolitischer, "guter" Nazi, der eher unglücklich in die Verbrechen von 1933 bis 1945 hineingezogen wurde, als selbst in dem totalitären System des Nationalsozialismus Hand angelegt zu haben. Dieses Bild hat Joachim Fest Zeit seines Lebens als "der" Speer-Biograph versucht aufrecht zu erhalten. Speer galt durch Fests Arbeiten bis zu den Gegendarstellungen von Sereny, Heer, Willems oder Van De Vaat als unpolitischer und eher technokratisch denn ideologisch orientierter Nationalsozialist. Das Arbeitsprogramm der Sozialistischen Positionen.
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